STUDIO. 12

STUDIO. 12

Ihr habt es sicherlich mitbekommen: seit Monaten kursiert ein Fitness-Hype (nicht nur in Deutschland, sonder weltweit). Jeder will fit, schlank und sportlich sein. Dagegen ist ja auch per se nichts einzuwenden. Sport sollte ein wichtiger und elementarer Bestandteil in unserem Leben sein. Denn es gibt wohl (kaum) ein besseres Gefühl, als verschwitzt nach einer harten Trainingssession in die Badewanne oder unter die Dusche zu schlüpfen und sich anschließend wie neu geboren zu fühlen.

Aber seien wir doch mal ganz ehrlich: die wenigsten von uns schaffen es, Fitness oder Sport in den Alltag einzubauen. Es gibt sogar wissenschaftliche Studien die belegen, dass Fitness-Studios am meisten neue Kunden zum Jahreswechsel bekommen. Das ist auch logisch, denn zum Start in das neue Jahr nehmen wir uns viele gute Vorsätze vor und wollen einfach nur durchstarten. Dieses Potential haben Fitnessstudios erkannt und betreiben analog hierzu riesengroß angelegte Medienkampagnen genau zu dieser Zeit. Nun denn, das ist aber ein anderes Thema 🙂

Kommen wir zurück zu unserem Thema. Miki und ich haben uns voller Eifer vor einigen Monaten gemeinsam bei einem Fitnessstudio angemeldet. Wir wollten durchstarten. Dann das. Wir waren genau 9x im Studio. Ein wenig enttäuschend, oder? Naja, es gibt sicher die eine oder den anderen unter Euch, der dem zustimmen wird. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich manchmal schon ein schlechtes Gewissen habe. Zu meiner (und Mikis) Verteidigung muss ich sagen, dass neben dem Vollzeit-Job, Haushalt, Blog und Zeit zu zweit es manchmal (vor allem abends, wenn man im gemütlichen Bett liegt) der innere Schweinehund einfach gewinnt und man sich selber sagt: ach, das ist doch nicht schlimm, Du gehst einfach morgen…!

Trotzdem bin ich zufrieden und versuche, so oft wie möglich Sport in seinen unterschiedlichen Facetten zu betreiben. Als ich mich nach Varianten neben dem Fitnessstudio umgesehen haben, bin ich auf das Studio. 12 gestoßen. Im Münchner Stadtteil Bogenhausen bietet das Studio. 12 nämlich einen Kontrast zum klassischen Konzept eines Fitness-Studios an. Im Gespräch mit Anja Riesenberg, einer der Gründerinnen, habe ich erfahren, dass Sie gemeinsam mit Tanja Krodel 2014 ihr Boutique Studio gegründet haben. Durch Tanja Krodels langjährige Kundin Barbara Becker wurden beide auf den Fitnesstrend Barre-Fusion in den USA aufmerksam und absolvierten dann in New York eine professionelle Ausbildung, um das Workout exklusiv in München anbieten zu können.

Die beiden erfahrenen Fitness-Profis wollen ihre Kunden dabei helfen, Ihre Traumfigur zu erreichen. Und glaubt mir, das Training ist sehr sehr anstrengend, da purzeln die Kilos einfach weg 🙂 Das Boutique Studio bietet nämlich viele unterschiedliche Kurse an, wie zum Beispiel Pilates, Boot-Camp, Barre-Yoga oder das oben genannte Barre-Fusion. Das spannende an dem Konzept ist, dass es pro Kurs für maximal 6 – 8 Teilnehmer ausgelegt ist. Das wiederum bedeutet, dass es (im Vergleich zu Kursen mit einer größeren Anzahl an Kunden) jedem ermöglicht, das richtige, professionell geleitete Trainingsprogramm für sich zu finden, und so seinem persönlichen Zeitmanagement anzupassen.

Ich habe mich für das Programm Barre-Fusion entschieden. Ich habe es oben bereits kurz erwähnt, aber einige werden sich doch noch fragen, was denn Barre-Fusion überhaupt ist. Es ist im Prinzip ein  Ganzkörper-Workout. Es ist eine Kombination aus Yoga-, körperstabilisierenden Pilates- und tänzerischen Ballettelementen. Es soll dabei helfen, Kraft aufzubauen, Fett zu verbrennen, die Kondition zu verbessern und das Gleichgewicht im Körper zu stärken. Meine persönliche Erfahrung: ich bin hin und weg von dem Training.

Studio. 12 Inside

 

Erste Übung

 

Zweite Übung

 

Dritte Übung

 

Und zum Schluss strecken und dehnen…!

 

Ich muss ehrlich sagen, dass ich sehr schnell in die Übungen reingekommen bin und mitmachen konnte, denn die einzelnen Übungen sind so konzipiert, dass sie sehr schnell nachgemacht werden können. Natürlich stand Anja die ganze Zeit über mit Rat und Tat zur Seite und hat uns angefeuert, weiter zu machen und nicht aufzugeben. Der innere Schweinehund hätte nämlich ab und zu fast gewonnen 🙂 Wie ich gemerkt habe, dass das Training erfolgreich war? Ich hatte geschlagene drei Tage lang einen höllischen Muskelkater, aber das war es wert 🙂 Bis bald meine Lieben!

Location Studio. 12
Photographer Matthias Rüby

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